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Angaben zu Stefan W. Knor

Stefan W. Knor

Transzendenz durch Kunst erlebbar machen, das ist das Grundprinzip von Stefan W. Knors Licht- und Kunstinstallationen. Seit knapp zehn Jahren setzt der Diplom Theologe sakrale Räume in Szene und macht daraus ein Erlebnis, das alle Sinne der Besucher anspricht.

Stefan W. Knor wurde 1975 im nordrhein-westfälischen Linnich geboren. Seit seinem 16. Lebensjahr beschäftigte er sich mit der psycho-sozialen Einzelbetreuung kranker und sterbender Menschen in Altenheimen. Nachdem er eine Ausbildung zum Biologielaboranten absolviert und einige Zeit in diesem Bereich gearbeitet hatte, führte ihn sein Weg zurück zum Christlich-Sozialen. Einer Ausbildung zum Sterbebegleiter folgte das Studium der katholischen Theologie und Philosophie mit den Schwerpunkten Liturgiewissenschaften, Fundamentaltheologie und Religionspädagogik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und an der Philosophisch-Theologischen-Hochschule der Steyler Missionare in St. Augustin, wo er derzeit promoviert.

Vor über zehn Jahren entwickelte Stefan W. Knor das Konzept des TraumRaums. Es ist an die niederländische Therapiemethode snoezeln angelehnt, die er im Rahmen der Altenbetreuung entdeckt hatte. „Entspannung durch Harmonie“ lautet die Idee dahinter: Musik, Licht und Düfte üben Sinnesreize aus, die untereinander eine Harmonie bilden und dadurch auf den Menschen entspannend wirken. Nach der positiven Erfahrung mit seinem TraumRaum fasste Knor den Entschluss, dieses Konzept fortan auf den Sakralraum anzuwenden. Sein Praktikum in der Aachener Pfarrgemeinde St. Foillan eröffnete ihm die Möglichkeit zu seiner ersten Installation im Rahmen der Nacht der offenen Kirchen – eine Kooperation, die seitdem zehn Jahre in Folge stattfand.

Die theoretische Grundlage für Stefan W. Knors Installationen liegt in seinem Studium. Dort setzte Knor sich mit dem Wesen des Kirchenraumes an sich und den verschiedenen liturgischen Vollzügen, mit der Kirchenmusik und verschiedenen Frömmigkeitsformen und mit der Kirchengeschichte auseinander. Knor nutzt den Kirchenraum nicht als bloßen Baukörper. Vielmehr schafft er eine Symbiose zwischen Raum und zeitgenössischer Kunst und Musik. Bis heute verwirklichte Knor im In- und Ausland über 50 außergewöhnliche Installationen mit Licht, Klang und unterschiedlichen Materialien.

In Kooperation mit den Veranstaltungstechnikern von eventac sucht der Künstler stets nach neuen Herausforderungen – und deckt dabei die Bandbreite vom Kirchengebäude bis hin zum industriellen Bauwerk ab. Auf seiner Internetseite stellt er seine Projekte und Ideen vor.