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Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde

2003 - St. Nikolaus, Gangelt

„Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, […] und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.“

(Gen 1,1-2)

Eine Licht- und Klanginstallation in St. Nikolaus, Gangelt am 05.07.2003

Licht- und Klanginstallation

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
Und die Erde war wüst und leer, […]
und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser
(Gen 1,1-2)
 
Inmitten einer Baustelle, einer im Inneren eingerüsteten Kirche, ohne liturgischen Schmuck und ein, in Folie eingewickelter Altar, an diesem Ort findet eine Licht- und Klanginstallation statt. Der sonst so vertraute Sakralraum ist kahl, wüst, chaotisch und fremd. Und doch spürt man, wenn man diese „Kirchen-Baustelle“ betritt, das Potential, das in diesem Raum aufsteigt. Dieser Raum, auch bzw. gerade in seiner Fremdartigkeit, ist Kristallisationspunkt von Transzendenz und Immanenz; von Himmel und Erde. Gottes Gegenwart ist spürbar in diesem Raum, es findet Begegnung statt.

Der Anfangszustand

Der Anfangs-Zustand des Seins ist ein Zustand der Wüste und der Leere.
Alles war wüst und leer. Das Wüste und Leere aber, ist das Nichts.
„Wo Leere herrscht, wo Wüste ist, dort herrscht kein Sein, kein Leben!“ Im Anfang allen Seins steht somit das Sein des Nichts. Obwohl im Anfang allen Seins das Nichts steht, existierte dennoch etwas: Es existierte die leere und wüste Erde. Eine leere und wüste Erde, ist jedoch kein Absolutes-Nichts: Sie ist etwas Existentes.
 
Der Schöpfungs-Mythos der Bibel zeigt eine neue Art des Nichts:
Er zeigt ein existentes Nichts, ein Nichts das existiert, und wir werden dadurch in die Lage versetzt, von nun an, zwischen zwei unterschiedlichen Arten des Nichts zu unterscheiden: Einerseits zwischen dem in der Bibel beschriebenen und vorgestellten Nichts, das existiert, und andererseits zwischen dem Absoluten-Nichts, das absolut nicht existiert. 
Vom Standpunkt des Absoluten-Nichts betrachtet, ist dieses existente, biblische Nichts, kein Nichts. Denn: Als etwas Existentes HAT es Sein, und etwas Existentes, ist kein Nichts. Im Grunde ist das biblische Nichts, nichts anderes, als eine bestimmte Form von Sein, die sich lediglich von anderen Existenz-Formen unterscheidet.

Im Anfang war das Wasser

„[…] und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser“
Wasser, war das erste von Gott geschaffene Sein. Und da es, das erste von Gott geschaffene Sein war, war es nach biblischem Verständnis, das Nichts. Aus dem anfänglich-geschaffenen Wasser der „Urflut“, dem Nichts, entstand, alles andere Sein.

Gottes-Sein ist zeitlich u. räumlich unendlich, es ist ohne Gegensätze

Gott ist das erste Sein. Im Anfang aller Anfänge, existierte er alleiniglich.

Dadurch, dass er alleine existierte, und es nichts anderes gab, als ihn, als seine Existenz (-Form), wird deutlich, dass Gott, als Existenz (-Form), zeitlich und räumlich unendlich ist. Existenz und Gott, sind im Anfang identisch. Wir wissen, dass das Sein der Existenz, Grenzenlos ist.

Denn: Dort wo Sein endet, beginnt das Nichts.
Gottes ursprüngliches Sein ist frei von Gegensätzen. Gegensätze wie Himmel und Erde; das Lichte und das Dunkle, entstanden erst, mit dem Schöpfungs-Akt. Wenn Gott alleine existiert, gibt es also keine Gegensätze. Gottes ursprüngliches Sein, kennt keine Gegensätze; – es, ist frei von ihnen bzw. im ursprünglichem Sein Gottes, wird das Sein von Gegensätzen überwunden, und, zu einer Einheit zusammen geführt. Gott ist die Vereinheitlichung und Überwindung, aller Gegensätze.
Dies verstehe ich als Kristallisationspunkt; die Aufhebung der Gegensätze.

Die Installation

In meiner Installation möchte ich zum einen: die wüste, leere und chaotische Erde in ihrer Ursprünglichkeit aufzeigen. Dazu nutze ich die Gerüst- und Holzkonstruktionen der Bauleute. Blaues und rotes Licht in verschieden Intensitäten durchkreuzen den Raum. Verstärkt wird dieser Effekt durch aufsteigen Weihrauch und abstrakten Klang- bzw. Tonreihen.

Die auf dem Altar brenne Flammschale, die auf blauem Licht zu schweben scheint, Symbolisiert den Geist Gottes, der über dem „Tohuwabohu“, wie es im hebräischen Originaltext heißt, ist. Fließendes, lebendiges Licht stellt die Urflut dar. Die Urflut, dem anfänglich-geschaffenen Wasser, dem Nichts, aus dem alles andere Sein entstand. Ein Spannungsfeld aus Chaos und Potential, denn auch das größte Chaos beinhaltet eine Ordnung, entsteht.

Das Sein und das Seiende begegnen sich. Dieses Spannungsfeld wird in schleichenden Übergängen aufgehoben. Das „Tohuwabohu“ tritt zurück und anstelle dessen keimt Harmonie empor. Die Unordnung des Lichtes, die Farben des Lichtes wechselt über zur Symmetrie. Der Raum wird in warme, gelborange Farbtöne getaucht und nutzt die Architektur der Stützpfeiler, der Konchen und der Gewölbe. Polyphone Klänge aus dem Kirchenmusikschatz des Mittelalters, runden dieses Gefühl der Harmonie und dem „Geborgen sein in Gott“ ab. In früheren Übersetzungen z.B. die des hl. Hieronymus (um 347 bis 420 n. Chr.) wurde die Bibelstelle: „und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser“; übersetzt mit „brütete“. Daher lag die Vorstellung vom Weltei vor, das von Gottes Geist ausgebrütet wurde und aus dem die Welt entstanden sei. Dieses „Brüten“, dass vom Geiste Gottes umgeben und behütet sein, dieses Gefühl möchte ich bei den Besucherinnen und Besuchern meiner Installation wecken.

Denn auch in einer Baustelle, im Chaos der Welt, in allen Lebensumständen sind wir von Gottes Geist „bebrütet“.

Und so möchte ich Ihnen ein Gebet von Dietrich Bonhoeffer mit in die Installation „Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, […] und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser“; mitgeben:

Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch gehen
und mit euch gehen in ein neues Jahr.
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.

Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiss an jeden neuen Tag.

Stefan W. Knor

Licht- und Klanginstallation in St. Nikolaus Gangelt

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, […] und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser

(Gen 1,1-2)
 
Inmitten einer Baustelle, einer im Inneren eingerüsteten Kirche, ohne liturgischen Schmuck und ein in Folie eingewickelter Altar, an diesem Ort findet eine Licht- und Klanginstallation statt. Der sonst so vertraute Sakralraum ist kahl, chaotisch und fremd. Und doch spürt man trotz alle dem, wenn man diese „Kirchen-Baustelle“ betritt, das Potential, das in diesem Raum aufsteigt. Dieser Raum, auch bzw. gerade in seiner Fremdartigkeit, ist Kristallisationspunkt von Transzendenz und Immanenz; von Himmel und Erde. Gottes Gegenwart ist spürbar in diesem Raum, es findet Begegnung statt.

Der Anfangszustand

Der Anfangs-Zustand des Seins ist ein Zustand der Wüste und der Leere.
Alles war wüst und leer. Das Wüste und Leere aber, ist das Nichts.
„Wo Leere herrscht, wo Wüste ist, dort ist herrscht kein Sein, kein Leben!“ Im Anfang allen Seins steht somit das Sein des Nichts. Obwohl im Anfang allen Seins das Nichts steht, existierte dennoch etwas: Es existierte die leere und wüste Erde. Eine leere und wüste Erde, ist jedoch kein Absolutes-Nichts: Sie ist etwas Existentes.
 
Der Schöpfungs-Mythos der Bibel zeigt uns eine neue Art des Nichts:
Er zeigt ein existentes Nichts, ein Nichts das existiert, und wir werden dadurch in die Lage versetzt, von nun an, zwischen zwei unterschiedlichen Arten des Nichts zu unterscheiden: Einerseits zwischen dem hier in der Bibel beschriebenen und vorgestellten Nichts, das existiert, und andererseits zwischen dem Absoluten-Nichts, das absolut nicht existiert.

Vom Standpunkt des Absoluten-Nichts betrachtet, ist dieses existente, biblische Nichts, kein Nichts. Denn: Als etwas Existentes HAT es Sein, und etwas Existentestes, ist kein Nichts. Im Grunde ist das biblische Nichts nichts anderes, als eine bestimmte Form von Sein, die sich lediglich von anderen Existenz-Formen unterscheidet.

Worin aber unterscheidet sich ein Sein vom anderen ?

 
Die unterschiedlichen Existenz-Formen, unterscheiden sich sicherlich nicht darin, dass sie existieren. Denn: Jede Existenz-Form, ist etwas Existentes. Die unterschiedlichen Existenz-Formen, können sich daher nur in ihren unterschiedlichen Eigenschaften unterscheiden. Eigenschaften bestimmen:
Sie grenzen ab. Sie machen erkennbar: „Hier das Eine, dort das Andere!“ Sie trennen das Eine vom Anderen.
 
Das Sein des Biblischen-Nichts, grenzt sich also dadurch von anderen Existenz-Formen ab, dass es in seinem Sein, bestimmte Eigenschaften aufweist, über welche andere Existenzen nicht verfügen, und daher stellt sich die Frage nach dem Typischen des biblischen Nichts.
Was macht das biblische Nichts, zum Nichts?
Was unterscheidet es von anderen Seienden?
Woran ist es zuallererst erkennbar?
 
Das Typische und Eigentümliche des biblischen Nichts, ist wohl, dass es leer und wüst ist. Leere und Wüstheit ist seine eigentliche Eigenschaft, und daher unterscheidet sich das biblische Nichts, von allen anderen Seienden, zunächst, in diesen Eigenschaften. Dies jedoch führt die folgerichtige Konsequenz mit sich, dass andere Existenz-Formen über diese Eigenschaften nicht verfügen
Ergo, sind andere Existenzen, nicht finster und leer.
Finsternis und Leere sind Eigenschaften, welche ausschließlich auf das Sein des biblischen Nichts zutreffen.

Zusammenfassend lässt sich sagen:
Nach biblischem Verständnis, ist sowohl das Nichts als auch das Sein etwas Existentes. Ihr Existent-Sein verbindet sie, und, der grundlegende Unterschied in ihrem Sein ist darin begründet, dass das Eine wüst und leer, und das Andere es nicht ist.

Beiträge 1-5

Analyse-Text: Genesis1,1 Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.

 
Beitrag 1

Titel : Der Anfangszustand : Das Sein und das Nichts

 
Der Anfangs-Zustand des Seins, ist ein Zustand der Wüste und der Leere
 
Alles war wüst und leer
Es… gab nichts
 
Im Anfang steht das Sein des Nichts
 
Es gab nichts, und, obwohl es nichts gab, gab es dennoch etwas
Es gab, das Sein der Erde
 
Die Erde existierte, und sie war, wüst und leer
 
Dieser hier in Genesis 1,1 beschriebene Anfangszustand, ist also nicht, als
ein Zustand des Absoluten-Nichts, der absoluten Nicht-Existenz zu verstehen
Denn: Existenz, ist sehrwohl vorhanden
 
Eine neue Art des Nichts wird hier vorgestellt
Ein Nichts, das existent ist
 
Das Sein des Nichts, wird in der Bibel neu bzw anderst definiert, und daher,
ist es möglich, zwischen zwei unterschiedlich Arten des Nichts zu unterschieden:
Einerseits, zwischen dem hier in der Bibel vorgestellten Nichts, das sich
dadurch auszeichnet, daß es, existent ist
Und: Auf der anderen Seite zwischen einem Nichts, das absolut, NICHT existent ist (der absoluten Nicht-Existenz)
 
Das Existent-Sein des Biblischen-Nichts, macht dieses Nichts aber, nicht wirklich, zu einem Nichts
Es IST etwas
Es HAT Sein
Und da es existent ist, ist es im Grunde nichts anderes, als, eine bestimmte Art bzw Form, von Existenz
Es ist eine Existenz-Form, die sich von anderen Existenzen unterscheidet
 
Worin aber, unterscheidet sich ein Sein, vom anderen ?
Es unterscheidet sich, IN seinen Eigenschaften
 
Eigenschaften bestimmen, und Eigenschaften grenzen ab
Sie machen erkennbar: „Hier das Eine, dort das Andere !“
Sie trennen, das Eine vom Anderen
 
Das Sein des Biblischen-Nichts, grenzt sich also dadurch von anderen Existenzen ab, daß es in seinem Sein, finster und leer ist
Denn: Finsternis und Leere, sind, seine Eigenschaften
 
Und dies, läßt den Schluß zu, daß all jene Existenzen bzw Existenz-Formen,
die sich vom Biblischen-Nichts unterscheiden, die Eigenschaften des Biblischen-Nichts, NICHT aufweisen
Das heißt: Sie sind, NICHT finster und leer
Und: Da sie NICHT finster und leer sind, sind sie, das exakte Gegenteil:
Sie sind, licht und erfüllt
 
Das Lichte und Erfüllte, ist also, nach biblischer Auffassung, KEIN Nichts
Wenn aber das Lichte und Erfüllte, KEINE Eigenschaften des Nichts sind, müssen sie, Eigenschaften des Seins sein
 
Und daher, läßt sich feststellen:
Nach biblischem Verständnis, sind sowohl das Nichts, als auch das Sein,
Existenzen
Die Eigenschaften der Existenz-Form Nichts, sind die, der Finsternis und Leere
Und: Die Eigenschaften des Seins, sind, Licht und Fülle
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2… Titel : Im Anfang war das Wasser

„Und Gottes Sein schwebte über den Wassern“
 
Wasser, war das erste von Gott geschaffene Sein
 
Und da es, das erste von Gott geschaffene Sein war, war es nach biblischen Verständnis, das Nichts
 
Aus dem anfänglich-geschaffenen Wasser der „Urflut“, dem Nichts, entstand, alles andere Sein (siehe auch Thales und die Vorsokratiker)
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Beitrag 2

Titel : Gottes-Sein ist zeitlich und räumlich unendlich

 
Gott ist das erste Sein
Im Anfang aller Anfänge, existierte er alleiniglich
 
Dadurch, daß er alleine existierte, und es nichts anderes gab, als ihn, als seine Existenz (-Form), wird deutlich, daß Gott, als Existenz (-Form), zeitlich und räumlich unendlich ist
 
Existenz und Gott, sind im Anfang ident
 
Wie wir wissen, ist das Sein der Existenz, etwas Grenzenloses
 
Denn: Dort wo Sein endet, beginnt das Nichts
Das Nichts (Absolute-Nichts) aber gibt es nicht;- das Nichts, ist nicht existent
Ergo kann Sein, niemals, im Sein des Nichts enden;- es kann nicht in etwas enden, daß es nicht gibt
 
Dies bedeutet, daß Sein, weder räumlich an das Nichts grenzen, noch, daß das Sein, zeitlich, in das Nichts übergehen, bzw vergehen kann
Die Nicht-Existenz des Nichts, macht dies unmöglich
 
Dies und die Tatsache, daß es nur zwei grundlegende Seins-Zustände gibt
(sein und nicht-sein), macht Sein, zu etwas sowohl räumlich, als
auch zeitlich, Unendlichem
 
Sein, ist räumlich ohne Grenzen, und Sein, ist zeitlich unvergänglich
 
Dadurch aber, daß das Nichts nicht existiert, und auch niemals, existiert hat, kann Sein auch niemals, aus dem Nichts enstanden sein
Denn: Aus einem etwas, das es nicht gibt, kann nichts enstehen
 
Und dies wiederum bedeutet, daß Sein, nicht nur unvergänglich, sondern auch, in seinem Sein, ohne Anfang ist
Der Ursprung des Seins, ist das Sein selbst
Nur aus Sein, kann anderes Sein enstehen
 
Im Anfang aller Anfänge, war Gott, das einzig existente Sein
Ein anderes Sein als ihn, gab es nicht
Und daher ist Gott, in seinem Sein, zeitlich ohne Anfang, ohne Ende, und, räumlich unendlich
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Beitrag 3

Titel : Gottes ursprüngliches Sein ist frei von Gegensätzen

 
Gegensätze wie Himmel und Erde; das Lichte und das Dunkle, enstanden
erst, mit dem Schöpfungs-Akt
 
Vorher, als Gott alleiniglich existierte, waren sie nicht vorhanden
 
Wenn Gott alleine existiert, gibt es also keine Gegensätze
Gottes ursprüngliches Sein, kennt keine gegensätze;- es, ist frei von ihnen
Bzw: Im ursprünglichem Sein Gottes, wird das Sein von Gegensätzen überwunden, und, zu einer Einheit zusammen geführt
 
Gott ist die Vereinheitlichung, und, Überwindung, aller Gegensätze
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Beitrag 4

Titel : Das Ewige ist frei von Gegensätzen  

Gott ist das Eine
Er ist der Anfang
Er, ist (die) Existenz schlechthin
 
Er, ist das Ewige
Und: Als das Ewige im Sein, ist er, frei von Gegensätzen
 
Im Gegensatz zu Gott, ist das von ihm Geschaffene nicht ewig
Es ist, in seinem Sein zeitlich
Es ist vergänglich
Es ist, in seinem Sein uneinheitlich, und, weist Gegensätze auf
 
Das sein von Gegensätzen, verweist somit, auf das Sein der Endlichkeit;- es ist ein Ausdruck, der Schöpfung
 
Gott=Eins=Anfang=Existenz schlechhin=ewig=frei von Gegensätzen
 
Schöpfung=uneinheitlich=zeitlich=gegensätzlich
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Beitrag 5
Titel : Gottes-Sein, ist, existenziell unabhängig
 
Im Anfang allen Seins, existierte Gott, alleiniglich
 
Neben Gott, gab es kein anderes Sein
 
Daß Gott im Anfang, alleiniglich existierte, zeigt, daß Gott, keines anderen Seins bedarf, um zu sein
Gott, ist, in seinem Sein, in keinsterweise, von einem anderen Sein, existenziell
abhängig
Oder: Anderst ausgedrückt: Gott ist sich selbst genug, um zu sein
im Gegensatz zu Schöpfungsvorstellungen der Umwelt Israels, nach denen die Elemente des Kosmos Gottheiten sind und durch göttliche Zeugungen entstanden, lehrt hier die priesterliche Tradition Israels, daß alle Dinge, Pflanzen, Tiere und der Mensch durch Gottes Wort entstanden sind. Dabei setzt sie die antike Weltsicht voraus, stellt die Bewegungen und Veränderungen am gestirnten Himmel und auf der Erde so dar, wie sie sich dem Augenschein zeigen, und setzt voraus, daß Gott, von dem Israel die Siebentagewoche mit dem Sabbat als Ruhetag im Bundesgesetz erhalten hat, auch selbst sich bei der Erschaffung der Welt an das Schema der Siebentagewoche gehalten hat. Durch die Erschaffung des Menschen nach Gottes Ebenbild, das letzte Schöpfungswerk, wird der Mensch als Krone und Herr der Schöpfung herausgehoben.

Bibel-Genesis 2 : Wodurch sich Formen unterscheiden
 
Der Vergleich zwischen dem biblischen Nichts und anderen Formen der Existenz macht deutlich, wodurch sich im Grunde Formen unterscheiden
Formen tragen etwas Gemeinschaftliches in sich:
Jede Form ist etwas Existentes und daher verfügt jede Form über die Eigenschaft der Existenz
In der Eigenschaft der Existenz sind alle Formen gleich;- in dieser Hinsicht sind sie ident
Doch: In vielen ihrer anderer Eigenschaften unterscheiden sie sich, und dies bedeutet, dass sich die Unterschiedlichkeit der Formen, aus der Unterschiedlichkeit der Eigenschaften ergibt
 
Unterschiedliche Eigenschaften, ergeben das Sein von unterschiedlichen Formen

  siehe auch Lexikon : Form

 
Bibel-Genesis 3 : Die Erde ist die Urflut – Wasser ist der Ursprung, das erste materielle Sein
 
„Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.„
 
Das Erste von Gott geschaffene Sein, war das Sein der Erde
Wenn ich schreibe, dass das erste Sein, das Gott erschuf, die Erde war, darf man sich das Sein der Erde nicht im üblichen Sinne vorstellen
Die von Gott erschaffene Urerde, war in ihrer Gänze Wasser
Alles weitere wurde erst am zweiten Schöpfungstag erschaffen
Erst am zweiten Tag der Schöpfung, schuf Gott ein Gewölbe und trennte die Wasser, in ein Wasser unterhalb, und in ein Wasser oberhalb des Gewölbes (den Himmel), und erst am dritten Tag, schuf er das Land (siehe Gen1,6-10)
 
Das erste von Gott geschaffene, materielle Sein, war die Erde
Die Erde war es, über welcher der Geist Gottes schwebte
Er schwebte über ihre Wasser

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