Referenzen

Kanonikus Magister Anton Faber

Stephansdom Wien

Anlässlich zur Installation am 01.07.2007

Wie auch schon im vergangenen Jahr konnten wir den Künstler Stefan W. Knor für eine Installation im Wiener Stephansdom zur »Langen Nacht der Kirchen 2007« gewinnen. »Der sich in Licht hüllt, wie in ein Kleid« war der Titel dieser Licht- und Tuchinstallation, die viele Menschen tief bewegte und zweifellos die Hauptattraktion der Nacht mit über 40.000 Besuchern in Wien war.

Das Zusammenspiel von Licht, Schatten, Stimmung und Musik schuf Begegnungsräume, die für einige eine neue Art der Gotteserfahrung erschlossen. Durch geschickt eingebrachte Stoffbahnen, die die gotische Architektur des Doms neu akzentuierten und ergänzten, schuf der Künstler ein einzigartiges Kunstwerk, ein Spektakel aus Licht und Farbe – nicht als Selbstzweck, sondern um zur Begegnung mit Gott zu führen. Viele Menschen, die mir an diesem Abend im Dom begegneten, erzählten mit Begeisterung von ihren Erlebnissen und Erfahrungen während dieser Installation.

Ich danke Herrn Knor sehr für diese tief berührende und für viele Menschen sehr nachhaltige Erfahrung. In der Durchführung der Licht- und Tuchinstallation hat sich gezeigt, dass Stefan W. Knors theologisch ausgereiftes Konzept korrespondiert mit künstlerischem und technischem Können und mit einem angemessenen Umgang mit dem heiligen Raum. Herrn Knor ist es gelungen, die Botschaft unserer gotischen Kathedrale, welche ja die grundlegende Botschaft unseres christlichen Glaubens ist, dass Gott Liebe ist und sich in Liebe den Menschen, den Massen und den Einzelnen zuwendet, in neuer und beeindruckender Weise den Menschen unserer Zeit mit Mitteln unserer Zeit nahe zu bringen.

Anlässlich zur Installation am 09.06.2006

Der Stephansdom in Wien ist die meistbesuchte Kirche Österreichs. Tausende Menschen kommen jährlich, um sich an den zahllosen kunsthistorischen Schätzen zu erfreuen, um hier Gottesdienst zu feiern, um Aussprache und Beichte zu bitten oder um einfach einen Ort des Gebetes und der Stille zu finden. Den Dom einmal ganz anders zu erleben – ohne die gewohnte liturgischen Feierlichkeiten oder den unvermeidbaren Touristenbetrieb – ist eine Erfahrung der besonderen Art. Im Rahmen der langen Nacht der Kirchen am 09.Juni 2006 hat der deutsche Künstler Stefan W. Knor den Innenraum unserer Kirche in neuem Licht erstrahlen lassen. »Gott in Farben sehen« war das Leitwort für seine Lichtinstallation. Durch einfühlsame Art der Lichtführung, musikalisch begleitet, lenkte er den Blick auf verschiedene Details und schuf im gesamten Kirchenraum eine besondere Atmosphäre. Nicht nur die zahlreichen erstmaligen Besucher, sondern auch die Kenner des Domes waren überrascht und kamen ins Staunen. So wurde für viele das spürbar, was sie manchmal in der Kirche vermissen: die Erfahrung der Gegenwart Gottes. Die keineswegs effekthascherische Installation durch Herrn Knor machte die Veranstaltung zu einem wirklichen Gottesdienst.

Die Durchführung der Lichtinstallation vereinte ein theologisch ausgereiftes Konzept mit künstlerischem und technischem Können wie auch mit einem angemessenen Umgang mit dem heiligen Raum.

Gott ist die Liebe und wendet sich den Menschen zu – diese Botschaft den Besuchern des Doms mit den Mitteln unserer Zeit zu vermitteln ist dem Künstler sehr gut gelungen.

Deshalb empfehle ich Herrn Stefan W. Knor und seine Projekte gerne weiter.

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